Get to know CODA!

CODA allgemein

CODA ist die 2023 geschaffene zentrale Sammlungs- und Objektdatenbank der Goethe-Universität. Mit CODA können Sammlungen aus allen Fachbereichen Bestände nachvollziehbar erfassen, erforschen und zugänglich machen. CODA bündelt die sammlungsbezogenen Forschungsdaten, die in den vielfältigen Sammlungen der Universität in der Auseinandersetzung mit den Objekten entstehen.

CODA macht die Objekte sowie deren Daten und Biographien den Angehörigen der Goethe-Universität wie auch externen Forschenden, Herkunftsgemeinschaften und der breiten Öffentlichkeit zugänglich. Die wertvollen, aber digital bislang unauffindbaren Bestände werden so global sichtbar und zeitgemäß erschlossen. Als virtuelle Arbeits- und Forschungsumgebung erlaubt CODA auch die wissenschaftliche Untersuchung der Bestände Methoden aus Data Science und Digital Humanities.

Angesiedelt ist CODA an der Universitätsbibliothek. Inhaltlich und konzeptionell wird CODA durch die Sammlungskoordination der Goethe-Universität betreut, die technische Verwaltung erfolgt durch die Abteilung IT-Services der Bibliothek. CODA basiert auf der Software fylr.

Für welche Daten ist CODA gedacht?

In erster Linie dient CODA als Infrastruktur für die objektbezogenen Daten aus den Sammlungen an der Goethe-Universität sowie Projekten, die mit Objekten arbeiten. “Objekte” schließt dabei eine Vielzahl von Gegenständen und Dingen ein: Ganz egal, ob es sich dabei um archäologische Artefakte, Action-Figuren, Pflanzenfasern, Moulagen oder Viking Metal-CDs handelt. Auch abstrakte und übergeordnete Entitäten, etwa Objektgruppen oder bereits zerstörte Gegenstände, lassen sich in CODA erfassen. Hinzu kommen kontextualisierende Informationen zu den Objekten, etwa zu damit in Verbindung stehenden Personen, Gruppen oder Orte. CODA folgt dem Ansatz einer zentralen Datenbank, die unterschiedliche Fachrichtungen gleichermaßen abzudecken versucht. Anzumerken ist jedoch, dass das Datenmodell von CODA hauptsächlich Aspekte der geistes- und kulturwissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Objekten berücksichtigt und womöglich spezifische Anforderungen aus den Naturwissenschaften oder anderen Fächern nicht erfüllt. Für einen Überblick kannst du gerne den Feldkatalog anschauen.

CODA nutzen

CODA ist für alle da, die mit Objekten oder Sammlungen an der Goethe-Universität arbeiten oder einfach nur in diesen stöbern wollen. Wenn du über einen HRZ-Account verfügst, kannst du dich mit diesem in CODA anmelden und in den frei einsehbaren Datensätzen recherchieren. Möchtest du gezielt auf Bestände einer Sammlung zugreifen, so nimm bitte Kontakt mit den jeweiligen Sammlungsverantwortlichen auf. Natürlich kannst du CODA aber auch aktiv nutzen und Daten oder Digitalisate aus deiner Sammlung bzw. deinem Projekt dort anlegen!

Bitte beachte die Nutzungsbedingungen von CODA.

DOLCE: Digital Object Learning Centre

Seit 2023 baut die Sammlungskoordination im DigiTeLL-Partnership DOLCE das Digital Object Learning Centre auf. Mit DOLCE soll insbesondere Studierenden der Kompetenzerwerb im Bereich der digitalen Arbeit mit Sammlungen und Objekten ermöglicht werden. Zentrales Element ist hier der Umgang mit CODA, weswegen im Rahmen von DOLCE Tutorials und Videos zu CODA entwickelt wurden. Teile dieser Inhalte finden sich auf verschiedenen Seiten der Dokumentation im Abschnitt Weitere Informationen verlinkt.

Weitere Informationen

Mehr Fragen zu CODA sind in unserem FAQ beantwortet. Wichtige Begriffe im Zusammenhang mit CODA findest du im Glossar.