Glossar


API

(Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 04. September 2024, 10:42)

Eine API, kurz für Application Programming Interface, auch Programmierschnittstelle genannt, bezeichnet eine Schnittstelle zwischen verschiedenen Computerprogrammen. Programme haben eine eigene innere Logik, die nicht unbedingt der Logik anderer Programme entspricht. Daher bieten manche Programme eine API an, also eine gewisse Menge von Befehlen und Funktionen, mit denen man auf die innere Logik des Programms zugreifen kann, ohne sie kennen zu müssen. Ein Programm kann also über die API eines zweiten Programms auf Funktionen dieses zweiten Programms zugreifen. Dies erleichtert die Interaktion zwischen unterschiedlichen Systemen.


CODA

(Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 20. März 2024, 21:21)

Das ist der Name der Objekt- und Sammlungsdatenbank der Goethe-Universität. CODA steht für “Collecting Data & Objects”.

Mehr Informationen zu CODA: https://tinygu.de/coda-info


Datenbank

(Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 20. März 2024, 21:20)

Datenbank (auch: Sammlungsdatenbank, Objektdatenbank) bezeichnet ein System, in dem auf strukturierte Art und Weise Daten gespeichert, abgerufen und verwaltet werden können. Im Kontext von wissenschaftlichen Sammlungen und Museen spricht häufig eine Software als Objekt- und Sammlungsdatenbank, in der → Metadaten zu Objekten unterschiedlicher Art erfasst und recherchiert werden können. Häufig bietet diese Software noch weiterführende Funktionen zum Sammlungs- und Ausstellungsmanagement, etwa zur Erfassung des Leihverkehrs oder von Restaurierungsvorhaben.


Datenmodell

(Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 20. März 2024, 22:25)

Ein Datenmodell enthält formalisiert die Struktur der Daten. Das Datenmodell in → CODA gibt also die Gesamtheit aller → Felder und deren Relationen zueinander aus. Dieses Datenmodell lässt sich grafisch oder tabellarisch visualisieren.

Eine Übersicht über das Datenmodell in CODA in Form eines Feldkatalogs findet ihr hier. Genauer erläutert wird das Prinzip auf der Seite Aufbau von CODA.


Datensatz

(Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 20. März 2024, 21:21)

Ein Datensatz ist eine einzelne, abgeschlossene Informationseinheit von Daten innerhalb einer → Datenbank oder Sammlung. Meist, aber nicht immer, existiert etwa pro Objekt ein Datensatz mit allen → Metadaten innerhalb einer Datenbank, jedoch können Datensätze auch vernetzt sein.


Digitalisat

(Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 20. März 2024, 21:21)

Mit Digitalisat bezeichnet man eine digitale Reproduktion eines physischen → Objekts. die digital genutzt und verbreitet werden können. Beispiele sind etwa Fotografien von Objekten, Tonaufnahmen oder 3D-Modelle. Eine Trennung zwischen Objekt und Digitalisat ist nicht immer leicht, unter anderem Hinblick auf audiovisuelle Medien. Darüber hinaus existieren sog. → “born digitals”, zu denen in der Regel kein physisches Gegenstück vorliegt.


Feld

(Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 20. März 2024, 22:37)

Felder sind Einheiten in Datenbanken bzw. CODA, in denen → Metadaten abgespeichert werden können. Jedes Feld verfügt dabei über einen Datentyp (z.B. ein Text, ein Datum oder eine Referenz auf eine → Liste). Einige Metadaten lassen sich auch in Mehrfachfeldern abspeichern, d.h. es können mehrere Einträge in einem Feld vorkommen.

Einen Überblick über alle Felder in CODA findet ihr hier.


fylr

(Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 04. September 2024, 10:40)

fylr ist die Bezeichnung für die Software, mit der die Sammlungsdatenbank CODA aufgebaut ist. Eine frühere Version der Software trägt den Namen “easyDB”, der häufig synonym zu fylr verwendet wird.

Mehr zu fylr hier: https://fylr.io


IIIF

(Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 20. März 2024, 22:49)

IIIF steht für International Image Interoperability Framework und ist ein Standard, der den Austausch von Bildern zwischen verschiedenen Institutionen und Plattformen erleichtert. IIIF-Viewer können die Bilddaten mittels → APIs auslesen und dann die Bilder entsprechend präsentieren.

Mehr zu IIIF auf der Webseite des IIIF Consortium: https://iiif.io/get-started/how-iiif-works/


Liste

(Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 20. März 2024, 21:22)

Listen sind ein besonderer → Objekttyp in → CODA. Listen sind Zusammenstellungen von Informationen in Form von Einträgen, welche die eigentlichen → Datensätze mit standardisierten Angaben ergänzen. Dies können etwa Ortsangaben (Nürnberg, Taiwan, Afrika,..), Informationen zu Personen (Ada Lovelace, Freddie Mercury, Jenö Konrad,…), aber auch Klassifizierungen von Titelangaben (Unteititel, umgangsprachlicher Name,…) sein. Listeneinträge können auch hierarchisch vorliegen und werden häufig mit → Normdaten angereichert, sodass nachvollzogen werden kann, welches Konzept mit dem Listeneintrag verknüpft ist.


Mappen

(Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 20. März 2024, 22:42)

Eine Mappe ist eine Zusammenstellung von → Datensätzen in → CODA, ähnlich zu einer Merkliste, die von den Nutzenden selbst angelegt werden kann. Eine Mappe kann dabei Datensätze aus verschiedenen Pools enthalten. Mappen können mit anderen Personen oder Gruppen geteilt werden.

Mehr zu Mappen hier oder in der Dokumentation von → easyDB: https://docs.easydb.de/de/webfrontend/datamanagement/search/quickaccess/collection/#mappen


Maske

(Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 20. März 2024, 21:22)

Mit Masken wird das → Datenmodell zugeschnitten, sodass beim Bearbeiten oder Betrachten von → Datensätzen nur bestimmte → Felder sichtbar sind oder diese in einer anderen Reihenfolge erscheinen. So kann zum Beispiel mit einer Maske für Pflanzenpräparaten der botanische Name hervorgehoben werden, während wiederum mit einer Maske für archäologische Objekte Zustand und Material prominenter dargestellt werden können.


Metadaten

(Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 20. März 2024, 21:21)

Unter Metadaten versteht man im Kontext von Sammlungen strukturierte Angaben zu Objekten, die Aussagen über Eigenschaften eines Objektes enthalten. Beispiele für Metadaten sind etwa Angaben zum Material, der Objektart, dem Zustand, aber auch die Beziehungen zu anderen Objekten oder Entitäten. Metadaten lassen sich in verschiedene Kategorien unterteilen: etwa in deskriptive Metadaten, strukturelle Metadaten oder administrative Metadaten.

Mehr zu Metadaten in der digiS Metadaten eLecture: https://www.digis-berlin.de/digis-metadaten-electure/


Objekt

(Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 20. März 2024, 22:35)

Der Begriff “Objekt” kann sehr mehrdeutig sein. Wir verstehen im Kontext von → CODA darunter hauptsächlich die in den Sammlungen vorhandenen “Dinge”. Allerdings können nicht nur diese als Objekte in CODA erfasst werden: Etwa auch Dinge aus anderen Sammlungen (das Original zu einer Replik), Gegenstände, die gar nicht mehr vorhanden (etwa eine Vase, von der es nun nur noch Scherben gibt) oder gar Objekte, die physisch gar nicht vorhanden sind (ein Musikstück oder auch → “born digitals”). Die Grenzen zwischen Objekt und → Digitalisat sind dabei manchmal schwer auszumachen.


Objektbiographie

(Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 21. März 2024, 00:11)

Die Objektbiographie ist ein Abschnitt innerhalb des → Datenmodells von → CODA. In ihr werden verschiedene → Ereignisse aus der Historie eines → Objekts. Eine Objektbiographie kann dabei beliebig viele Ereignisse enthalten, zu denen etwa Ort, Datum, beteiligte Personen und vermerkt sind


Objekttyp

(Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 20. März 2024, 22:14)

In → CODA werden die Arten von Entitäten, die dort erfasst werden können, auch “Objekttypen” genannt. Die wichtigsten Objekttypen sind → Objekte und → Digitalisate, welche über die Eingabemaske angelegt werden können. Darüber hinaus existieren → Listen welche diese beiden Haupt-Objekttypen mit Informationen anreichern.

Der Objekttyp sollte dabei nicht mit dem → Feld “Objektart” verwechselt werden.


(Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 21. März 2024, 00:08)

Ein Perma-Link ist ein permanenter Link oder eine URL, die auf eine bestimmte → Ressource oder ein Objekt im Web verweist und sich auch langfristig nicht ändert. Damit sind sie verwandt zu → Persistent Identifiers, aber nicht so stark formalisiert wie diese und unterliegen keinen Standards.


Pool

(Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 20. März 2024, 22:39)

Pools sind Struktureinheiten in CODA: Mit ihnen werden die → Datensätze bestimmten Sammlungen zugeordnet. Etwa existiert ein Pool für alle Datensätze aus der Vorderasiatischen Archäologie oder ein Testpool für alle Teilnehmenden von DOLCE. Die Pools sind zugleich mit dem Rechtemanagement verknüpft, so kann gesteuert werden, wer welche Informationen aus einem Pool einsehen kann.


Tags

(Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 20. März 2024, 23:56)

Tags sind → Felder mit besonderer Hervorhebung, die bestimmte Merkmale von → Datensätzen kennzeichnen - etwa um welche Art von → Objekt es sich handelt (intern/extern), den Bearbeitungsstatus oder die Lizenz. Mit Tags lassen sich Workflows zum Verarbeiten von Datensätzen anlegen und steuern, wer welche Informationen einsehen kann.